Taping

Bildquelle: Nick Freund
Bildquelle: Nick Freund

 

Beim sogenannten Tapen (auch: Aku-Taping, Dolo-Taping, Kinesio-Taping, Medi-Taping, K-Taping u. a.) werden ca. 5 cm breite, elastische Baumwollklebebänder unter Zug direkt auf die Haut geklebt. Die Behandlung dient der Unterstützung geschwächter oder geschädigter Gelenke, Muskeln, Sehnen oder Bänder, der Durchblutungsförderung und Schmerzreduktion.

 


Das Tapen bewirkt oft einen positiven Massageeffekt und kann so den Lymphfluss steigern. Es wirkt ausgleichend auf den Muskeltonus und regt wohl auch die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

 

Anwendungsgebiete: 

Taping wird angewendet zur Vorbeugung oder Behandlung diverser Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates wie z. B. (alphabetisch):

  • Achillessehnenbeschwerden 
  • Epikondylitis („Tennis-„ oder „Golferellenbogen“)
  • Gelenkschmerzen
  • Hämatome (Blutergüsse)
  • Kopfschmerzen
  • Muskelzerrung / Muskelkater
  • Narbenbehandlung
  • Rückenschmerzen
  • Schwellungen

Taping, so wie es heute angewandt wird, ist eine noch recht junge Behandlungsmethode. Sie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, weil keine ausreichenden Studien zur Wirksamkeit vorliegen.